Starkes Engagement für zwei Brüder aus Estland

01.03.2019
Patientengeschichten
Camilla Haag, Stockholm, Schweden

,,Man muss sich einmal vor Augen führen, was wir hier gemeinsam alles bewirken. Das sage ich mir jeden Tag und ich bin unglaublich stolz darauf, dass wir mit unserer Arbeit anderen so gut helfen können. Mit vereinten Kräften setzen wir uns dafür ein, dass Patienten all das erleben können, was für uns viel zu oft ganz selbstverständlich scheint. Wir retten Leben“, so die 25-jährige Camilla Haag, Process Operator am Produktionsstandort von octagam® in Stockholm.

Camilla arbeitet in der Nachtschicht. In ihrer Freizeit reitet sie gern: ,,Durch mein Pferd erfahre ich ganz elementare Werte wie Anmut, Schönheit und Freiheit“, erzählt Camilla und muss bei dem Gedanken lächeln.

Kristopher and Robin, Toila, Estland

Die beiden Brüder Kristopher und Robin leben mit ihrer älteren Schwester Mariliis in Estland. Bereits im Säuglingsalter wurde bei den Brüdern die seltene Immunschwächekrankheit X-gebundene Agammaglobulinämie (XLA) diagnostiziert. Kristophers und Robins Körper können keine Antikörper bilden und sind deshalb Infektionen schutzlos ausgeliefert.

Aber trotz ihrer Krankheit führen die beiden heute ein weitgehend normales Leben und sind für ihre Schwester Mariliis eine ,,echte Inspiration“.

,,Kristopher und Robin machen aus mir einen besseren Menschen. Manchmal ärgere ich mich über Kleinigkeiten und Robin sagt dann nur: ,,Pole vaja kuri!“ (,,Kein Grund zur Aufregung!“). Das ist sein Motto. Und wenn ich Kristopher in die Augen sehe, dann macht mir das immer Mut.

Er ist der Stillere von den beiden, aber er zeigt mir, dass man auch als introvertierter Mensch selbstsicher und zuversichtlich sein kann“, erzählt die 25-jährige Schwester Mariliis. Dank octagam® sind die Brüder mittlerweile zu jungen Männern von 18 und 16 Jahren herangewachsen. Ohne ihre Medikamente wären sie heute nicht mehr am Leben. ,,Die beiden sind trotz ihres Schicksals ganz außergewöhnliche Menschen. Ich empfinde es als sehr großes Glück, dass ich mein Leben mit ihnen teilen darf.“

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Immunologie