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Forschung & Entwicklung

Octapharma stellt Patienten und Ärzten eine breite und ständig wachsende Produktpalette von Plasmaproteinen zur Verfügung, die höchste Anforderungen an Qualität und Virussicherheit erfüllen. Die fortwährende Optimierung der Herstellungsprozesse und der Einsatz modernster Technologien garantieren, dass Octapharma dem Anspruch „For the safe and optimal use of human proteins“ auch in Zukunft gerecht wird. Seit 1997 arbeitet Octapharma auch an der Entwicklung rekombinanter Proteine.

Die Forschungseinrichtungen von Octapharma sind auf mehrere Standorte verteilt.

Der Hauptfokus liegt auf der

  • Entwicklung von rekombinanten Präparaten
  • Entwicklung neuer Präparate aus Plasma
  • Weiterentwicklung bestehender Plasmapräparate


Die Entwicklung rekombinanter Produkte wird vom Tochterunternehmen Octapharma Biopharmaceuticals GmbH vorangetrieben. Dieses wurde im Jahr 1997 als Tochter der Octapharma AG in München gegründet. 2012  wurde der  neue Forschungs- und Entwicklungsstandort in Heidelberg bezogen. Mit 10.000 m² bietet das neue Gebäude ausreichend Raum auch für den weiteren Ausbau der innovativen Forschungsarbeit auf dem Gebiet rekombinanter humaner Proteine sowie für die Entwicklung und Produktion neuer Medikamente.

 

Octapharma forscht als eines der ersten Unternehmen an  einer humanen Zelllinie zur Herstellung therapeutischer Gerinnungsproteine mit dem Ziel, dass die hergestellten Arzneimittel dem physiologischen Original im Plasma in Struktur, Wirksamkeit und Verträglichkeit so nahe wie möglich kommen. Wir erhoffen uns von diesem Vorgehen, dass die Antikörperproblematik reduziert werden kann.


Der auf die Gewinnung von therapeutischen Proteinen aus humanem Plasma spezialisierte Bereich Forschung und Entwicklung Plasmapräparate ist am Produktionsstandort in Wien sowie in Berlin und Frankfurt angesiedelt. Die wichtigsten Schwerpunkte sind:

  • Entwicklung neuer Präparate aus humanem/menschlichem Plasma (z.B. Fibrinogenkonzentrat, lyophilisiertes Humanplasma)
  • Weiterentwicklung der Herstellungsprozesse bestehender Produkte (z.B. bei den Reinigungsschritten, beim Einsatz von Nanofilter mit noch höherem Potential zur Virusentfernung)
  • Einführung neuer Methoden in die Qualitätskontrolle (z.B. Testmethoden zur frühzeitigen Erkennung thrombogener Risiken)

Zum Bereich „Forschung und Entwicklung Plasmapräparate“ gehören auch die Abteilungen „Molekulare Biochemie“ und „Molekulare Diagnostik / Virus- und Prionenvalidierung“.

Die Abteilung "Molekulare Biochemie" mit Sitz in Berlin untersucht den Einfluss der einzelnen Herstellungsschritte auf die Molekülstruktur bzw. die biologische Aktivität von rekombinanten und plasmatischen Proteinen mit modernsten Analysetechniken. Die Ergebnisse tragen maßgeblich dazu bei, die Produktionsprozesse zu optimieren und sicherzustellen, dass die gereinigten Proteine in der nativen Form erhalten bleiben und ihre physiologische Aktivität entfalten können.

Die wissenschaftliche Abteilung  "Molekulare Diagnostik" entwickelt und optimiert den Einsatz von Genamplifikationstechniken zum Nachweis viraler DNA/RNA im Ausgangsplasma und führt In-Prozess-Kontrollen aller Herstellungsprozesse durch. Die wissenschaftliche Abteilung "Virus-und Prionenvalidierung“ prüft alle Verfahren zur Inaktivierung und Eliminierung von Pathogenen in umfangreichen Testserien für jedes einzelne Produkt. Die Validierungsstudien werden an einem breiten Spektrum von transfusionsrelevanten Viren und Modellviren sowie Prionen nicht nur unter Standard- sondern auch unter Extrembedingungen (Prüfung der Robustheit der Verfahren) durchgeführt.